Vienna Exchange Student
Home > Archive > Vienna Exchange Student >



Als ich in Rugby ankam, fiel mir als erstes auf wie riesig der Campus der gesamten Schule war und, dass dieser in keiner Weise mit dem meiner Schule zu vergleichen war. Anschliessend zeigte mir meine Austauschpartnerin alle Gebäude, die zur Schule gehöre und die mich allesamt wegen ihres kunstvollen Baustils beeindruckten. Obwohl ich mittlerweile seit fünf Tagen hier bin, muss ich dennoch zugeben, dass ich mich immer noch nicht auf dem ganzen Campus orientieren kann.

Nach der Führung wurde ich zu dem Haus meiner Austauschpartnerin, Southfield, gebracht. Als ich dort ankam, wurde ich sofort überaus freundlich von ihrer matron empfangen. Den gleichen gastfreundlichen Empfang erhielt ich in ihrem Studierzimmer von vier ihrer Mitschülerinnen. Dank ihrer offenen Begrüssung und der Gastfreundschaft der Mädchen aus Southfield wie auch aus Griffin, fühlte ich mich seit meinem ersten Tag in Rugby willkommen.

Am nächsten Tag hatte ich meine ersten Unterrichtsstunden. Meiner Meinung nach haben die Schüler hier ein viel besseres System, als es in den meisten Schulen in Wien üblich ist. Sie können ihre Fächer nämlich selbst wählen. Auf diese Art haben die Schüler die Möglichkeit nur die Unterrichtsgegenstände genauer zu lernen, für die sie sich auch interessieren.

Die Unterrichtsweise der Lehrer finde ich allgemein auch sehr gut. Am positivsten war ich vom Geschichteunterricht überrascht. Dieser läuft nämlich ganz anders als in meiner Schule ab. In der Stunde hatten sie eine Debatte, bei der man in Kleingruppen eingeteilt wurde und an der auch jeder teilnahm. Ausserdem hatte ich den Eindruck, dass der Lehrer sich sehr bemühte den Schülern den Unterrichtsstoff nahe zu bringen.

Bevor unserer Abreise nach Rugby meinte unser Direktor, dass wir auch wieder zurückkommen sollten, da er von Schülern, die bereits in Rugby gewesen waren, gehört hatte, dass die Schule so toll sei. Damals dachte ich mir, dass er dies scherzhaft gemeint habe, allerdings kann ich mittlerweile verstehen weshalb man hier für immer bleiben möchte.